Alpenüberquerung als Gastronomieprojekt – Lernen, Erleben und Wachsen
Ein halbes Jahr Planung, viele kreative Ideen und jede Menge Teamarbeit: Am 21.04.2026 war es endlich so weit – unser Projekt zur Alpenüberquerung wurde erfolgreich umgesetzt. Am Vormittag durften wir zahlreiche Gäste begrüßen, da-runter unsere Ausbildungsbetriebe, Mitglieder des Stadtrats, eine Vertretung des Landrats sowie die Presse. Gemeinsam haben wir ein Erlebnis geschaffen, das alle auf eine Reise durch vier Länder mitgenommen hat.
Erarbeitung des Projekts
Die Vorbereitung begann bereits vor sechs Monaten. Von Anfang an war klar: Wir wollten etwas Besonderes auf die Beine stellen. Gemeinsam haben wir Ideen gesammelt, geplant und ausprobiert. Dabei hat die ganze Klasse mitgewirkt – von der Gestaltung der Workshops über die Dekoration bis hin zur Auswahl von Speisen und Getränken.
Bereits im ersten Ausbildungsjahr wurde die theoretische Grundlage gelegt. Ab dem zweiten Jahr übernahmen ein Projektteam zusammen mit den Projektleitern Hannah Unger und Emilia Regenscheit die Organisation. Dieses Team bestand aus Schülerinnen und Schülern, die die Zusatzqualifikation im europäischen Hotelmanagement (EHM) machen. Sie koordinierten die Aufgaben und sorgten dafür, dass alles gut zusammenpasst.
Ein besonderer Teil der Vorbereitung war die Gestaltung der Save-the-Date- und Einladungskarten. Die Zusammenarbeit mit dem Gestaltungszweig der FOS spielte eine wichtige Rolle, wodurch professionelle und ansprechende Einladungen entstanden sind.
Trotz der vielen Arbeit kam der Spaß nie zu kurz. Beim Planen, Basteln und Aus-probieren haben wir viel gelacht und als Team noch besser zusammengefunden.
Umsetzung der Alpenüberquerung
Am Tag der Umsetzung startete unser Projekt mit einem Aperitif, bei dem die Gäste begrüßt wurden. Anschließend begann die „Alpenüberquerung“: In kleinen Gruppen wanderten die Gäste durch vier verschiedene Workshops, die jeweils ein Land repräsentierten. Die Klassenzimmer waren passend dekoriert, sodass man sich direkt, wie im jeweiligen Land fühlte.
In Slowenien konnten die Gäste in einem Küchenworkshop selbst aktiv werden und einen typischen slowenischen Aufstrich den „Skutin“ herstellen.
In Italien warteten spannende Fühleboxen: Verschiedene Gegenstände mussten erfühlt und die Ergebnisse in ein Kreuzworträtsel eingetragen werden – das Lösungswort lautete „Ötzi“, der in den italienischen Alpen entdeckt wurde.
In der Schweiz wurde es lebendig: Hier lernten die Gäste die Grundlagen des Schuhplattelns mit Herr Michael Mayer, und hatten dabei sichtlich Spaß.
Frankreich bildete den kreativen Part: Ein Teil des Schulflurs wurde in eine Höhle verwandelt, in der die Gäste eigene Höhlenmalereien modern interpretieren konnten. Die Idee dahinter war, darzustellen, was Menschen in der Zukunft einmal von uns finden könnten.
Den Abschluss bildete ein leckeres Buffet auf der Alpe, bei dem in gemütlicher Runde die Erlebnisse ausgetauscht wurden. In der Küche hatten wir Tatkräftige Unterstützung von Marc Bastel, der unter anderem frisches Brot gebacken hat.
Nach einer schönen Rede der Schulleitung Frau Schubert und ein paar abschließenden Worten der Projektleitung wurde das Ende der Wanderung eingeläutet.
Ergebnisse und Erfahrungen
Das Projekt war ein voller Erfolg. Unsere Gäste waren begeistert von der kreativen Umsetzung und den abwechslungsreichen Stationen. Für uns als Klasse war es eine tolle Erfahrung zu sehen, was wir gemeinsam erreichen können. Dieses Projekt hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Teamgeist, Eigenverantwortung und Organisation sind.












